Wie fängt man an? Was motiviert? Und was kann helfen? Der Weg aus der Sucht ist nicht einfach, wie er dir aber trotzdem gelingen könnte erfährst du jetzt.

Die Motivation

Ohne Motivation kommen wir nicht weit. Also: Wie motivierst du dich für einen Entzug? Das ist gar nicht mal so schwierig. Den meisten hilft es schon, sich einmal die negativen Aspekte der Sucht aufzuschreiben. Hast du vielleicht finanzielle Probleme? Oder Gesundheitliche? Hast du Schuldgefühle? Wer seine Gedanken hierzu kurz aufschreibt, ist schon mal einen Schritt weiter. Nun solltest du dir noch notieren, welche positiven Aspekte das suchtfreie Leben mit sich bringen könnte. Du könntest sparen? Vielleicht wäre ein neues Handy ja ne Idee. Oder du fühlst dich einfach gesünder.

Beginne den Entzug

Jetzt wo du einmal so richtig motiviert bist, solltest du dein weiteres Vorgehen planen. Wann geht’s los? Setzte dir einfach ein Datum fest, das muss nicht unbedingt morgen sein, innerhalb der nächsten Wochen aber schon. Es kann auch ein besonderes Ereignis, wie z.B. dein Geburtstag sein. Du solltest vielen vertrauten Leuten von deinem Vorhaben erzählen, nur so verringerst du die Wahrscheinlichkeit, doch nicht aufzuhören.

Nicht unbedingt sofort, aber mit der Zeit. So könnte es klappen.

An deinem festgelegten Tag hast du zwei Möglichkeiten. Du könntest von einen auf den anderen Tag mit, z.B. dem Rauchen, aufhören, oder du lässt es langsam angehen. Zum Beispiel könntest du mit der Zeit aufhören zu rauchen. Jede Woche, oder alle zwei Wochen eine Zigarette am Tag weniger. Bis du schlussendlich nur noch eine Zigarette am Tag rauchst, und irgendwann gar keine mehr.

Eine neue Umgebung

Sollten dich trotzdem hin und wieder einige Dinge rückfällig werden lassen: Entferne sie auch deinem Leben – Ganz einfach. Schmeiß alle Zigarettenschachteln, alle Feuerzeuge und überhaupt alles weg was dich ans Rauchen erinnern könnte. Das macht den Entzug für mache deutlich einfacher. Zudem kann es dir auch helfen, wenn du deine Umgebung neu gestaltest. Kauf dir ein neues Bett, renoviere dein Wohnzimmer. Das Verändern deiner Umgebung gibt dir ein Gefühl des Neuanfangs.

Fazit: Zu Anfang ist es wichtig sich überhaupt zu motivieren. Das geht recht einfach, indem man sich die Nachteile des Lebens mit der Sucht und die Vorteile eines Lebens ohne Sucht einmal aufschreibt. Danach ist es wichtig sich ein Datum festzulegen, ab wann man dann schrittweise mit der Sucht aufhört. Seine Umgebung zu verändern vermittelt das Gefühl eines Neuanfangs, das alles kann helfen. Einfach wird es jedoch trotzdem nicht.


Kategorien: Sucht

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