Im Internet und durch Werbung finden wir oft die Aussage „Bio ist besser für dich und die Umwelt“ Aber stimmt das mit der Umwelt? Wir beantworten diese Frage für dich.

Ist Bio besser für uns und die Umwelt?

Ganz klar Nein. Bio-Lebensmittel sind definitiv nicht deutlich besser für die Umwelt, als herkömmliche Lebensmittel. Dafür gibt es einige Argumente und Vermutungen, die auch belegt sind. Es spielen drei wichtige Faktoren mit, die Bio- und normale Bauern unterscheiden, jedoch Bio-Produkte nicht von normalen Lebensmittel abheben. 

Aber wieso?

Laut „Dinge Erklärt – Kurzgesagt“ fand im Jahr 2017 eine Meta-Analyse statt, welche eben diese drei Faktoren untersucht hat. Die Treibhausgase, Energieverbrauch und Flächennutzung. Das Ergebnis der Analyse war mehr als deutlich, denn kein Produktionsverfahren ist dem anderen überlegen. Es werden bei den Bio-Bauern gleich viele Treibhausgase produzier, wie bei normalen Bauern. Jedoch verbraucht die Bio-Landwirtschaft weniger Energie, als die herkömmliche. Die Biobauern verbrauchen auch deutlich weniger, bis eben keine Pestizide, brauchen jedoch mehr Platzt für den Anbau ihrer Lebensmittel. 

Also ich fasse zusammen, es herrscht Gleichstand. normale Bauern verbrauchen weniger Platz für ihren Lebensmittelanbau, benutzen jedoch auch Pestizide. Beide Landwirtschaftsformen verbuchen aber die gleiche Anzahl an Treibhausgasen. Daher der Gleichstand. 

„So viel besser ist Bio gar nicht für die Umwelt, wie uns oft suggeriert wird“ – Jan in Radio JFM

Beide haben Vor- und Nachteile und daher gleichen sie sich aus. Aber ist gibt noch viel größere Auswirkungen, welche von vielen gar nicht beachtet werden und meistens unter den Tisch und verharmlost werden.

Der Import von Bio-Lebensmitteln

Da Bio mittlerweile ein Trend und ein Lebensstandard ist, muss vor allem nach Deutschland importiert werden. Da die Nachfrage ständig steigt und diese nicht durch die regionalen Produkte gedeckt werden kann. Dadurch werden die Lieferketten immer größer und komplexer. In Spanien wird zum Beispiel im großen Stile Bio Obst und Gemüse angebaut. Das erzeugt viele Treibhausgase und verbraucht außerdem einiges an Strom. 


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