Wir kennen jetzt schon die Vor- und Nachteile von stratosphärische Aerosol Injektion, also der Methode, die die Sonne „aussperren“ würde (zum Beitrag). Jetzt schauen wir auf die Frage, die uns alle zur Verantwortung zieht und über die sich nicht nur die Wissenschaftler Gedanken machen müssen. 

Denn wenn wir das Szenario weiterspielen, davon ausgegangen die Wissenschaftler können alle Nachteile beheben, wie würden die Regierungen auf eine solche neue Methode reagieren? Würden Sie das Geld und die wertvolle gewonnene Zeit nutzen, um zum Beispiel von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzusteigen? Vermutlich würden sie das eher nicht tun. Denn jetzt hat man ja Zeit und der Erde geht es vermeintlich gut. Das Problem ist in diesem Fall dann wahrscheinlich unsere Bequemlichkeit. Warum was ändern, wenn es doch auch nachweislich ohne geht?

Es würde sich also nicht viel ändern, wenn wir nicht mit den Klimaforderungen weiter machen, wo wir aufgehört haben. Wahrscheinlich würden jetzt beschlossenen Ziele einfach weiter nach hinten verschoben werden, weil man ja jetzt mehr Zeit hat. Nach wie vor muss das Klima dann noch gerettet werden, denn die Geoengineering-Methode verschafft uns nur Zeit.

Trotz Geoengineering sollten wir unsere Klimaziele weiterhin verfolgen.

Dann stellt sich eigentlich die Frage, ob man dann Geoengineering überhaupt in Betracht ziehen sollte. Zum einen sollte es nicht sofort verurteilt werden, denn die Geoengineering-Techniken sind trotzdem weiterhin gute Methoden, um uns viel Zeit und Geld zu verschaffen. Zm anderen sollten wir diese Mittel dann auch zur Klimarettung einsetzen. Wir müssten also im Vorhinein klären, was passiert wenn wir Geoengineering anwenden und wie wir dann noch trotzdem unser Klima retten können.


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